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Klar und deutlich: Der extremen Rechten entgegentreten!
Für eine plurale und offene Gesellschaft.


    Beginn: Köthen (Anhalt) 15 Uhr Bahnhofsplatz
    Demonstration: Köthen (Anhalt) 17 Uhr ab Bahnhofsplatz

Für Sonntag den 16. September 2018 kündigt sich ein bundesweiter rechtsextremer Aufmarsch in Köthen (Anhalt) an. Dagegen rufen wir, gemeinsam mit anderen Bündnissen aus Sachsen-Anhalt und Leipzig, zu Gegenprotesten auf.

Da hoffentlich sehr viele nicht nur aus Halle sondern aus Jena, Leipzig mit uns nach Köhten wollen und der Zug ggf. überfüllt sein könnte, bieten wir zwei Zugtreffpunkte nach Köthen an. Gemeinsame Anreise aus Halle (Saale) mit den folgenden beiden Zügen:

    Treffpunkt 1: 15 Uhr vor dem Haupteingang Halle (Saale) Hbf.
    Zug: 15:30 Uhr von Gleis 10 (RE30 Richtung Magdeburg)

    Treffpunkt 2: 16 Uhr vor dem Haupteingang Halle (Saale) Hbf.
    Zug: 16:30 Uhr von Gleis 10 (RE30 Richtung Magdeburg)

    Informationen zur Anreise aus Leipzig, Magdeburg, Jena und anderen Orten sowie aktuelle Infos bei Facebook:
    https://www.facebook.com/events/1203084026496802/


 AUFRUF:

Klar und deutlich:
DER EXTREMEN RECHTEN ENTGEGEN TRETEN! - Für eine offene und plurale Gesellschaft.

Für den kommenden Sonntag, den 16. September 2018, rufen erneut rechtsextreme Gruppierungen zu Aufmärschen in Köthen (Anhalt) auf. In den letzten Tagen war dort wie auch in Chemnitz zu sehen, wie sich die extreme Rechte in der Bundesrepublik weiter gemeinsam aufstellt und ihre Angriffe koordiniert. Mit der AfD hat sie ihre Vertretung in den Parlamenten, auf der Straße marschiert die Partei gemeinsam mit Neonazis, Hooligans, verschwörungsideologisch geprägten Rechten und bürgerlichen Rassistinnen und Rassisten. Reden von einem angeblichen “Rassenkrieg”, davon dass Linke und Journalistinnen und Journalisten “brennen” werden, und die unzähligen Bezüge zum Nationalsozialismus – auch ganz offen mit der Parole “Nationaler Sozialismus jetzt!” – waren in Köthen zu hören. Dass sich an den Aufmärschen auch Bürgerinnen und Bürger beteiligt haben, die sich selbst nicht der rechtsextremen Szene zugehörig fühlen, macht die Aufmärsche nicht weniger gefährlich, im Gegenteil. Dass Teile der bürgerlichen Gesellschaft vor Ort Hand in Hand mit Faschistinnen und Faschisten auf die Straße gehen, verleiht diesen Macht, Einfluss und Rückhalt für ihre Gewalt. Dabei ging es der extremen Rechten noch nie und auch in Köthen nicht um die Trauer über einen jung zu Tode gekommenen Menschen. Sie benutzt einen Todesfall, um Teile der Bevölkerung pauschal als angebliche Tätergruppe anzugreifen, gegen sie zu hetzen und damit ihre rassistischen Ziele zu verfolgen.

    Für den Sonntag rufen nun Pegida (Dresden), die rechte “Kandel ist überall”-Gruppe, “Zukunft Heimat” (Cottbus), die extrem rechte Kampagnenplattform “Einprozent” und das rechte “Compact”-Magazin zusammen zu einem Aufmarsch in Köthen auf, vielfach geteilt und unterstützt durch die AfD. Daneben sind auch Thügida (Thüringen) und weitere neonazistische Gruppierungen und Hooligans zu erwarten. Wo bisher noch taktische Abgrenzungen innerhalb des Rechtsextremismus behauptet wurden, werden diese aufgegeben. In einer gesellschaftlichen und politischen Situation, in der die extreme Rechte erheblichen Einfluss auf das öffentliche Gespräch, die Berichterstattung und die Parlamente gewonnen hat, verstärkt sie, zunehmend vernetzt, ihren Kampf um Deutungshoheit und Macht in der Bundesrepublik und darüber hinaus.

    Als Bündnisse und Gruppen gegen Rechts rufen wir dazu auf, die rechtsextreme Dynamik in Köthen ernst zu nehmen und Zivilcourage zu zeigen. Jede weitere Verharmlosung der Ereignisse eröffnet der extremen Rechten weitere Spielräume, jede weitere Relativierung verhindert zu verstehen, was sich hier gesellschaftlich und politisch entwickelt. Wir rufen dazu auf, gemeinsam zu streiten gegen die extreme Rechte, gegen Faschismus, Rassismus und Antisemitismus! Wir rufen dazu auf, unmissverständlich, entschlossen und gewaltfrei der extremen Rechten entgegenzutreten, für eine offene, plurale Gesellschaft in der die Würde und die Rechte jeder und jedes Einzelnen zählen!


    Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage
    Aktionsnetzwerk Leipzig nimmt Platz
    #blockMD Magdeburg
    Bündnis Dessau Nazifrei
    Bündnis “Querfurt für Weltoffenheit”
    Bündnis Merseburg für Vielfalt und Zivilcourage
    Kollektiv IfS dichtmachen

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