Kampf der Betroffenen mit einer Spende unterstützen

lilafarbene Grafik darauf in großer Schrift zwei Worte. In Orange. Spenden. In weiß darunter: Solidarität. Darunter klein in kursiv: "Solidarität mit allen Betroffenen!"

Nicht nur die Justiz macht dem Neonazi Sven Liebich den Prozess, sondern auch Betroffene. Damit sie ihre Rechte im Verfahren vor dem Amtsgericht Halle (Saale) wahrnehmen können, braucht es finanzielle Unterstützung in Form von Spenden. In diesem Beitrag erklären wir, wie viel Geld gebraucht wird, wie man spenden kann und was wir mit den Spenden machen.

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Neonazi Sven Liebich den Prozess machen

Lilafarbene Grafik mit großem durchgestrichenem "Liebich"-Schriftzug. Darunter in kursiv: Solidarität mit allen Betroffenen"

Der Neonazi Sven Liebich steht ab Mitte Mai 2023 erneut vor Gericht. Wegen einer Reihe von Straftaten muss er sich vor dem Amtsgericht Halle (Saale) verantworten. Dort will nicht nur die Justiz dem Neonazi den Prozess machen. Auch Betroffene wollen ihre Rechte im Verfahren als Nebenkläger*innen und mit sogenannten Adhäsionsanträgen durchsetzen. Was das bedeutet und wie ihr den Kampf der Betroffenen solidarisch mit einer Spende unterstützen könnt, erfahrt ihr auf unserem Kampagnen-Blog unter www.halle-gegen-rechts.de/liebich.

Prozess vor dem Amtsgericht Halle (Saale)

lilafarbene Grafik mit großem weißen Schriftzug "Der Prozess".

Neonazi Sven Liebich ist u.a. wegen Volksverhetzung, Billigung von Straftaten, Beleidigung, Verleumdung und übler Nachrede angeklagt. Das Verfahren wird vor dem Amtsgericht Halle (Saale) stattfinden. Dort wollen auch Betroffene als Nebenkläger*innen dem Neonazi den Prozess machen. Alle wichtigen Informationen zum Verfahren und der Beteiligung der Betroffenen am Prozess gibt es in diesem Beitrag. „Prozess vor dem Amtsgericht Halle (Saale)“ weiterlesen

Gedenken an den 90. Jahrestag der Bücherverbrennung in Halle vom 12. Mai 1933

Blaue Grafik mit weißer Schrift: Gedenken an den 90. Jahrestag der Bücherverbrennung in Halle vom 12. Mai 1933. Dazu ein stilisierter Löwe – wie er auf dem Universitätsplatz vor dem sogenannten Löwengebäude steht, sowie in Flammen aufgehende Bücher.

Am 12. Mai 1933 brannten auf dem Universitätsplatz Bücher von jüdischen, linken, demokratischen oder schlicht abweichenden Autor:innen. Das war das Ergebnis der Propagandakampagne „Aufklärungsfeldzug wider den undeutschen Geist“ des NS-Regimes,  die bereits zuvor im gesamten nationalsozialistischen Deutschland an zahlreichen Orten in öffentlichen Bücherverbrennungen mündete. Die Kampagne wurde in Halle von zahlreichen Studierenden, Professoren, Studentenverbindungen und Stadthonoratioren begeistert aufgenommen. Insbesondere die Studentenschaft wartete nicht nur auf Anweisungen des Regimes, sondern ging darüber hinaus. So ist der „Hallesche Generalindex“, in dem zu verbrennenden Bücher aufgelistet wurden, umfangreicher als die reichsweiten Listen. Für die Autor:innen bedeutete das oftmals Verfolgung, Repressionen, Exil oder Tod. Die betroffenen Wissenschaftler:innen, die durch antisemitische und antidemokratische Gesetze noch nicht von den Universitäten vertrieben worden waren, erfuhren jetzt eine neue Welle von Gewalt. Viel zu viele konnten das Ende der NS-Herrschaft nicht mehr erleben. „Gedenken an den 90. Jahrestag der Bücherverbrennung in Halle vom 12. Mai 1933“ weiterlesen

Erneute Kritik an Auftritt von Uwe Steimle in Halle (Saale)

Pressemitteilung – 7. Mai 2023

In Halle (Saale) soll am 07. Mai 2023 zum wiederholten Mal der Kabarettist Uwe Steimle im Steintor-Varieté auftreten. Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage kritisiert den Auftritt unter Verweis auf antisemitische, rassistische und verschwörungsideologische Aussagen von Steimle sowie dessen Zusammenarbeit mit der extremen Rechten. Das Bündnis hat sich nun mit einem offenen Brief an die Betreiber des Steintor-Varietés gewandt. „Erneute Kritik an Auftritt von Uwe Steimle in Halle (Saale)“ weiterlesen