OFFENER BRIEF des Landtagspräsidenten: Bürgerinitiativen gegen Rechtsrock unterstützen.

Bürgerinitiativen gegen Rechtsrock, Aufruf des Landtagspräsidenten

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde,

ich bitte Sie mit dieser Mail, am kommenden Samstag die Bürgerinitiativen von Groß Germersleben und Nienhagen in ihrem Engagement gegen Neonazi-Konzerte in unserem Bundesland zu unterstützen.

Für den 25.05.2013 ist in Sachsen-Anhalt ein rechtsextremes Konzert mit Bands aus mehreren Ländern geplant. Dahinter steht ein international agierender und in neonazistischen Netzwerken organisierter Veranstalter rechtsextremer Musik, der seit 2006 im Ort Nienhagen im Harzkreis entsprechende Konzerte durchführt. Nachdem sich die Bürger von Nienhagen nahezu geschlossen gegen weitere Konzerte in Ihrem Ort stellten, erwarb der Veranstalter im April 2013 das Anwesen Schloss Groß Germersleben für seine Zwecke.

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OFFENER BRIEF zum MZ-Artikel „Als Halle noch Nazi-Hochburg war“

OFFENER BRIEF zum MZ-Artikel „Als Halle noch Nazi-Hochburg war“

(Mitteldeutsche Zeitung vom 15. April 2013, Seite 3)

per Email an:
service [at] mz-web.de

in Kopie an:
regionaler Presseverteiler

Sehr geehrter Herr Augustin, sehr geehrter Herr Könau,
mit Verwunderung haben wir den oben genannten Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung zur Kenntnis genommen. Aufgrund offensichtlicher Falschdarstellungen in diesem Artikel, wenden wir uns mit diesem offenen Brief an Sie.

Generell ist es fraglich, ob „ehemaligen“ führenden Neonazis ein derart prominentes Forum geboten werden sollte. Dies gilt vor allem dann, wenn der einzige Beleg für deren Abkehr von der Szene die Selbstauskunft ist. Dass der angebliche Ausstieg oft als Schutzbehauptung angeführt wird und den realen Tatsachen widerspricht, ist unumstritten. Ein Zeitungsartikel der die Erzählungen eines Neonazis – ob ausgestiegen oder nicht – unhinterfragt abdruckt, dient nicht der öffentlichen Aufklärung über die rechte Szene, sondern verklärt diese zum romantischen Abenteuer. Es entsteht der Eindruck, als solle den Leser_innen eine spannende Geschichte zum Thema „Jugendsünde“ geboten werden, während die Dimensionen neonazistischer Gewalt abermals ins Abseits rücken.

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AKTION der AG Ladenschluss: „Respekt! – Fegt Laden Oseberg und Thor-Steinar-Dreck vom Fleck!“

„Respekt! – Fegt Laden Oseberg und Thor-Steinar-Dreck vom Fleck!“

Seit Juni 2009 vertreibt das Ladengeschäft „Oseberg“ auf dem Oberen Boulevard die von Neonazis und für Neonazis produzierte Kleidermarke Thor Steinar. Doch dies hat nun ein Ende! Nach zahlreichen Aktionen, Aufklärungsveranstaltungen und permanenten Protesten verschiedenster Akteure wurde der fünfjährige Mietvertrag durch die Eigentümer nicht verlängert und läuft in diesem Frühjahr aus. „Respekt! – Fegt Laden Oseberg und Thor-Steinar-Dreck vom Fleck!“

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HALLE BLOCKT: Auch in Magdeburg – Demorückblick

Rückblick Magdeburg 12. Januar 2013

12 000 Menschen demonstrieren friedlich und vielfältig gegen Neofaschismus. Polizei verhindert mit unverhältnismäßiger Gewalt Protest in Sicht – und Hörweite der Neonazis.

Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage organisierte gemeinsam mit der IG Metall Halle -Dessau einen Bus nach Magdeburg zu den Protesten gegen den Neonaziaufmarsch. Die neofaschistische “Initiative gegen das Vergessen” um den JN – Bundesvorsitzenden und Ordnungsdienstleiter der NPD Andy Knape rief am 12. Januar 2013 zur Neonazi Demonstration in Magdeburg auf. Die Gegenproteste wurden durch drei Bündnisse getragen. Das Bündnis gegen Rechts Magdeburg besetzte im Rahmen der Meile der Demokratie die Innenstadt mit Konzerten und Informationsmöglichkeiten über demokratische Partizipation und Zivilcourage.

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HALLE BLOCKT: Auch in Magdeburg – Aktuelle Infos des Bündnisses Magdeburg Nazifrei

Aktuelle Infos der Bündnisses Magdeburg Nazifrei.
Unsere Info- und Infrastruktur am 12.01.2013

Zwei Tage vor dem bundesweit größten Naziaufmarsch halten sich die Akteure bei der Stadt, die die „Meile der Demokratie“ mitorganisiert, und der Polizei bedeckt. Während die Nazis nach wie vor zum Hauptbahnhof als Auftaktkundgebungsort mobilisieren, sprechen derzeit viele Anzeichen dafür, dass der „Gedenkmarsch“ in einem anderen Stadtviertel stattfinden wird. So äußerte der verantwortliche Kommunalbeigeordnete Holger Platz vor Kurzem, der Naziaufmarsch würde in einem Stadtteil stattfinden, in dem die Nazis noch nie marschiert sind. Weitere Informationen wollte er den Nachfragenden allerdings nicht mitteilen.

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