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29. November 2014, 10 – 18 Uhr, Halle (Saale)

Workshop „Antiziganismus – alltäglicher Rassismus

Geschichte und Gegenwart in Deutschland und Europa

(Initiative Geschichte vermitteln, Leipzig)

Das Phänomen des Antiziganismus ist in westlichen Gesellschaften weit verbreitet und in Form von alltäglichen Ressentiments bis hin zu konkreten Angriffen äußerst wirkungsmächtig. In nahezu allen Staaten Europas werden Menschen noch heute als "Zigeuner" diskriminiert und teilweise verfolgt.

Jahrhundertealte Bilder prägen auch die aktuellen Debatten um sogenannte Armutszuwanderung oder vermeintlichen Asylbetrug.
Der Workshop der Initiative "Geschichte vermitteln" setzt sich mit Geschichte und Gegenwart des Antiziganismus in Deutschland und Europa auseinander.
Dabei werden sowohl theoretische Hintergründe, als auch praktische Auswirkungen antiziganistischer Stereotype untersucht. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Analyse überlieferter „Zigeuner-Bilder“, die maßgeblich zum heutigen vermeintlichen Wissen über die größte europäische Minderheit beigetragen haben. Beispielhaft werden dabei klassische literarische oder musikalische Werke sowie deren Adaptionen in Filmen eine Rolle spielen.

Teilnahmebeitrag: 5€

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